Energy Eye Optical   Impuls - und Ferarriszähler auslesen oder mit Stromsensoren messen

  

 

          

 

 

Smart Meter, Impuls - Zähler oder Elektronische Zähler werden optisch  oder über die S0 - Schnittstelle ausgelesen. Bei der optischen Methode wird eine blinkende Infrarot - LED mit einem Sensor dedektiert und in elektronische Pulse gewandelt. Die Anzahl der Impulse ist proportional zum Leistungsbezug, unter Einbeziehung der Zählerkonstante wird daraus die resultierende Leistung be-rechnet. Die Sende - LED sowie der Fototransistor im Sensor arbeiten im  nicht sichtbaren Bereich von 850 nm bis 950 nm somit ist die Funktion auch bei Dunkelheit gewährleistet. Die Belichtung des Fototransistors durch die LED ist so intensiv, dass ohne externe Stromversorgung ein TTL Impuls er- zeugt wird. Alternativ könnte die S0 - Schnittstelle als Messquelle verwendet werden, diese befindet sich im Anschlußkasten des Zählers. Bei EVU - eigenenen Zählern ist der Anschluß jedoch verplomt, weiterhin wird für den Anschluß der Messeinrichtung ein Zwischenrelais verlangt. Wird trotzdem ein direkter Anschluß an den S0-Bus gewünscht ist dafür ein Energy Eye Adapter lieferbar.

 

 

 

 

Optisches Auslesen von Ferarriszählern mit einer Reflexlichtschranke, der  Infrarot - Reflexlichttaster Energy Eye wird aussen auf der Zählerscheibe befestigt. Als Befestigung dient ein beidseitiges Klebeband. Jedes mal, wenn die schwarze oder rote Markierung auf der Zählerscheibe am Sensor vorbei läuft, wird ein Impuls erzeugt. Über die Anzahl der Impulse in einer  Zeiteinheit kann die Drehzahl der Ferarrisscheibe berechnet werden. Mit  der Zählerkonstante wird daraus resultierend die Leistung in kW bestimmt. Die Zählerkonstante steht auf dem Typenschild des Zählers, z.B. 150 U / kWh. Dieser Wert wird bei der Parametrierung des Energiemonitors eingegeben. Der Sensor ist mit einer Infrarotlicht - diode im Spektralbereich von 950 nm als Sender und einem Fototransistor als Empfänger bestückt. Die größte Reichweite beträgt ca. 25 mm. Die Läuferscheibe kann also maximal 25 mm nach hinten versetzt sein. Bei den meisten mechanischen Stromzählern be- trägt die Entfernung 10 mm, diese Entfernung entspicht dem optimalen Arbeitspunkt. Die Messgenauigkeit ist im wesentlichen Abhängig von der Zykluszeit und der Zählerkonstanten, will man Spitzenlasten in einem Lastgang erkennen, darf die Zykluszeit nicht zu groß sein, gut sind 15 min. damit erfolgen auch die EVU - Leistungsmessungen. Die Zählerkonstante soll hingegen groß sein. Fazit:  Die Genauigkeit beim  Auslesen von Stromzählern  hängt wesentlich  von der  Zählerkonstanten und der Zykluszeit ab.

 

 

 

 

Anschluß der Sensoren an das optical Sensor Terminal, die Basis Version von Energy Eye Optical besteht aus dem Energiemonitor, einem Impuls - Sensor und dem Sensor Termi-nal mit einem Stromsensor. Der in der Standardlieferung enthaltene Stromsensor ist fest an-geschlossen, zusätzlich sind über Buchsen zwei weitere Sensoren steckbar. Der optische An-schluß befindet sich ebenso an der Unterseite des Senders.Die Grundversion kann einen Impulszähler auslesen oder eine Phase mittels Stromsensor messen, mit der Erwei-terung auf drei Stromsensoren können drei Phasen überwacht werden.  Zum Auslesen von mechanischen Stromzählern ist optional ein Ferarris - Sensor mit  Netzteil lieferbar.  Das Gerät kann einen Impulszähler oder einen Ferarriszähler auslesen oder maximal drei Phasen messen, es kann diese Aufgaben nicht simultan durchführen. Mit der maximalen Ausbaustufe von 15 Sensor Terminals sind eben soviele Stromzähler auslesbar oder mit Stromsensoren 45 Phasen zu vermessen. Für eine schwierige Funkumgebung z. B. bei einem Einbau in einen Zählerschrank ist eine externe Antenne erhältlich, diese erhöht generell die Reichweite  auf ca. 50 m in Gebäuden. Die Computer Grafik- und Auswertesoftware ist im Hardeware Preis enthalten.  

 

 

 

 

Der Energiemonitor zeigt nicht nur die Energiewerte sondern erlaubt auch Anwendungs -orientierte Einstellungen. 1. zeigt den Batteriestatus, Tx vom Sender, Rx vom Empfänger, die Senderbatterie hat eine Lebendsdauer von 2 Jahren. Der Energiemonitor kann auch mit einem Netz-teil betrieben werden. 2. ist die Uhrzeit oder der aktuelle Messkanal K 1 bis K 15. 3. die Umgebungs-temperatur in Celsius. 4. die Sensorerkennung, zeigt die Anzahl der Sensoren die am aktuellen Mes-kanal angeschlossen sind, K 1 ist fest angeschlossen, K 2 und K 3 sind steckbar. 5. sybolisiert die Güte der Funkverbindung. 6. die Titelanzeige für das Hauptdisplay, möglich sind: Der momentane Verbrauch in Watt oder kW, die elektrische Arbeit über eine vorwählbare Zeiteinheit in kWh und die Netzspannung in Volt. In der Historyfunktion können die gespeicherten Daten 2 Jahre zurück verfolgt werden. Cost zeigt die Energiekosten in einer vorwählbaren Zeiteinheit. 7. betrifft  die Anzeigen-Ein-heit. 8.  Für die Energiekosten - Berechnung können drei verschiedene Tarife mit zugeordneter Zeit eingestellt werden. 9. bis 12.  sind Zeitindikatoren für die historische  Betrachtung - oder Hochrech-nung der Verbrauchsdaten bzw. der Energiekosten. 13. für die Kostenanzeige sind verschiedene Währungen einstellbar.                                                                  

         

              Impuls - Sensor

 

                Ferarris - Sensor

 

 

 

          Optical Sensor Terminal

 

 

 

       Messzentrale und Bedienung

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

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